
Im Vorfeld der Tagung waren durchaus organisatorische und finanzielle Klippen zu umschiffen gewesen, letztendlich aber waren die Organisatoren durch die große Teilnehmerzahl im sicheren Hafen. Die Organisation durch das „Billmayer-Team“ war hervorragend, das Ambiente des Tagungsortes Universität Mozarteum und der Stadt Salzburg war gut gewählt.
In der Vielzahl der Sektionsbeiträge wurden unterschiedlichste Themen angesprochen, kontroverse Denkansätze und Haltungen sichtbar, die zu einem inhaltlich breiten Diskurs anregten. Das es dabei durchaus Asymmetrien und “Konfliktzonen” geben kann, wurde deutlich – und von den Veranstaltern vermutlich beabsichtigt. Wenn viele Personen zusammenkommen, sich austauschen und Positionen verhandeln können, lernt man sich kennen und kann aufeinander zugehen.
War der BuKo12 “kunst.pädagogik.patizipation” eine Wende zu neuen Inhalten einer jüngeren Generation und modernen medialen Tagungsformaten, wie Foren, Twitter Walls, Publikums-Anwälte, Squares oder Bar Camps und fruchtbaren “Genrationengesprächen”, so hatte der BuKo15 eine historisch neue Kooperation dreier benachbarter europäischer Fachverbände zum Ziel. Es gelang, neben dem Austausch über fachliche und wissenschaftliche Fragen, auch eine Brücke zu bauen über die Landesgrenzen hinweg. Das Ziel, die Bildung einer europäischen Kooperation und Community im Bereich der Kunstpädagogik anzustoßen und zu fördern, scheint gelungen zu sein.
Im Vorfeld des Kongresses fand der vom BDK geförderte Forschungstag für NachwuchswissenschaftlerInnen statt, erfolgreich, gut besucht und bestens organisiert von Sara Burkhardt und Christine Heil.
Vertiefende Beiträge zum Kongress werden in den Fachpublikationen der Fachverbände, in den BDK-Mitteilungen und auf der BDK-Homepage erscheinen.
—Umgebung eines schwarzen Loches auszuleuchten …Historische neue Kooperation der drei Fachverbände
Blohm:Der Kongress zeigte sich räumlich, bildete verschiedene temporäre Orte (Sektionen), die unterschiedliche Denkansätze und Haltungen sichtbar und verhandelbar machten.
Die ‚Größen des Faches’ als Orte kunstpädagogischer Positionen. Neue Formate 2012 und Ideen
Blinde Flecken








