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Gesprächsrunde mit Sonnja Genia Riedl: “Elektronische Musik, ihre Geschichte und Verbindungen zur visuellen Kunst im Kontext von KI, Filter, CNN, GAN (Teil 1).” Mittwoch, 10. Juni, 18.15–20.00 Uhr. BDK-NRW-AG “Kunstpädagogische Bildung in einer digitalisierten Welt”

Beigetragen von uheinen in Aktuelles 2 Min. Lesezeit 3. Juni 2025

BDK-NRW-Gesprächsrunde
Sonnja Genia Riedl
Elektronische Musik, ihre Geschichte und Verbindungen zur visuellen Kunst im Kontext von KI, Filter, CNN, GAN (Teil 1)
Mittwoch, 10. Juni 2026, 18.15–20.00 Uhr
– in Kooperation mit Markus Pfänder: Teil 2 – Praxisbeispiele, voraussichtlich ###, ##. ## 2026, 18.15-19-15 Uhr

Die audio-visuellen Künste haben viele Berührungspunkte zueinander – einige davon wollen wir punktuell entlang der Geschichte der elektronischen Musik ausfindig machen.
Zu generativem Bild und Klang lotet der Vortrag sowohl historische Bezugspunkte im maschinellen Lernen und in ‘KI’-Modellen mit diversem disruptiven Potential aus als auch grundlegende Haltungen im Spannungsfeld der Mensch-Maschine-Interaktion. Die Gemeinsamkeiten der Interpretation von Visuellem und Auditivem aus der digitalen 0 und 1 wird dabei sowohl in der binären Codierung als auch im Welle-Teilchen-Dualismus physikalischer Lesarten aufgezeigt. Kennenzulernen sind hierbei exemplarische Künstlerinnen und Künstler und ihre jeweils neuartigen Zugänge zu diesem faszinierenden Spektrum gemeinsamer Bezüge von Bild und Ton, woraus sich auch Fragen an die zeitgenössische Kunstpädagogik ergeben.

Im Anschluß an eine Präsentation und die Vermittlung kunstpädagogischer, -didaktischer, digitaltechnischer und gestalterischer Prinzipien anschließend besteht Gelegenheit zum kollegialen Austausch über einen schüler- und fachangemessenen Umgang mit Geschichte, Begrenzungen und Möglichkeiten der digitalisierten Welt.

Anmeldung
https://bdk-online.info/nw/anmeldung_elektronische_musik_visuelle_kunst_1/

Auch Nicht-Mitglieder des BDK sind als Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich willkommen.

Geplant, koordiniert und durchgeführt wird die Reihe von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Planungsrunden der BDK-NRW-AG “Kunstpädagogische Bildung in der digitalisierten Welt” (Dr. Jonathan Drews, Christian Hein, Prof. Dr. Ulrich Heinen, Dr. Joachim Penzel, Markus Pfänder, Sonnja Genia Riedl, Stephan Schimmelpfennig und Sabine Steinmann).

Die AG begreift kunstpädagogische Bildung als Selbstbefreiung der Schülerinnen und Schüler aus den psycho- und sozialtechnisch erzwungenen Abhängigkeiten, die mit der digitalisierten Welt – stets zumindest auch – einhergehen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern in den herrschenden Verhältnissen hierzu eine breite Erfahrungs-, Handlungs- und Reflexionsbasis zu eröffnen.
Unter dem Primat des Kunstpädagogischen entwickelt die AG konkrete kunstdidaktische Wege jenseits jeder affirmativen Adaption von Schülerinnen und Schülern an eine vermeintliche Alternativlosigkeit des “Postdigitalen”. Ausgelotet wird dagegen, ob und wie etwa eine produktive Spannung zwischen Digitalem und Leiblichem nicht nur technische und mentale Mittel bereitstellen, sondern Impulse geben kann für ein selbstbestimmtes und gerade im Verhältnis zur Technik souveränes Leben – in mündiger Mitverantwortung für sich, ihre soziale Gemeinschaft sowie die lebendige und die materielle Umwelt. So eröffnet kunstpädagogische Bildung Erfahrungsräume, in denen Schülerinnen und Schüler eigene Formen des Sehens, Urteilens und Gestaltens entwickeln können, um digitalen Bedingungen nicht bloß ausgesetzt zu sein, sondern ihnen kritisch, schöpferisch und verantwortlich zu begegnen.

Bildnachweis: Bildarchiv Sonnja Genia Riedl

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